Graugussspäne DIN 51360-2

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    Lieferumfang:
    1 Flasche 250ml
    Herkunftsland: Deutschland
    Zolltarif-Nr.: 72 03 90 00


    Das Angebot richtet sich ausschließlich an Gewerbetreibende

    Graugussspäne für die Korrosionsschutzprüfung

    Die einfachste Korrosionsschützprüfung für den Schutz von Eisen bzw. Stahl basierenden Materialien (Produkte, Werkzeuge, Maschinen) bei Kontakt mit wassergemischten Kühlschmierstoffen, Reinigern, Kühl- und Abschreckmedien.

    Wir liefern normgerechte Graugussspäne für den Korrosionsschutztest nach DIN51360-2,  alternativ den vereinfachten, fertig konfektionierten CorrSet.

    Durchführung des Korrosionsschutztests nach DIN51360-2:

    *eine Anleitung, angelehnt an die Norm mit Ergänzungen aus unserem Labor.

    • Briefwaage – besser Analysenwaage
    • weisses Filterpapier rund, Durchmesser z.B. 55 mm, für die qualitative Analyse, sehr schnell.
    • Petrischale, passend zum Filterpapier
    • 1 sauberen, Spatel/Löffel (Edelstahl oder Kunststoff)
    • Uhr (Wecker 2h)
    • Späne Grauguss GG25 (normgerecht hergestellt!)
    • Kleine Erlenmeyerkolben (50 ml) oder Reagenzglas (~15 ml)
    • Zu prüfendes Medium (~50 ml)
    • Schutzhandschuhe (Latex oder Nitril), dienen zum Schutz der Haut und verhindern den Hautkontakt mit den Spänen. Diese verrosten sehr schnell, wenn sie mit Schweiß in Kontakt kommen.
    • 1 Becherglas mit ~ 200 ml Aceton (techn.), kann mehrfach verwendet werden. Vorsicht Aceton ist hochentzündlich!
    Schritt 1
    Filterpapier in die Petrischale einlegen. (Die Beschreibung weicht etwas von der Norm ab, dort wird Filterpapier mit 70mm Durchmesser verwendet, mit einem Kreis (Bleistift) von 40 mm. Wir empfehlen 55 mm Filterpapier, ohne Kreis, weil es dafür sehr preiswerte Petrischalen gibt.)
    Schritt 2

    Ca. 2g Späne direkt in den Erlenmayer oder das Reagenzglas einwiegen (25-35 Stück) - Späne vor dem Test nicht mit der Hand berühren.

    Schritt 3

    Mit der Pipette Kühlschmierstofflösung auf die Späne geben, bis diese gründlich benetzt sind.

    Schritt 4

    Nasse Späne in die Petrischale kippen. (Der Filter sollte flächig nass werden, aber die Späne sollten nicht mit KSS überflutet werden – Überschussflüssigkeit ggfs. entfernen. leicht schräg halten, Pipette benutzen.) Späne möglichst gleichmäßig verteilen.

    Schritt 5

    Uhr starten.

    Schritt 6

    Nach 2 h Späne aus der Petrischale kippen, mit einer Pinzette den nassen Filter entnehmen und den Filter kurz mit Wasser abspülen und trocknen lassen. (Alternativ den nassen Filter kurz in Aceton tauchen und trocknen lassen.)

    Auswertung:

    Korrosionsbild mit der Vorlage aus der Norm vergleichen. Erstrebenswert ist Stufe 0 = keine Korrosion, 1 ist noch recht gut, darüber ist eigentlich nicht tolerabel. (In der Norm findet sich auch ein Ableseschema). Die Einstufung ist auf 1 Stufe genau möglich.

    Kommentar zum Verfahren

    Der Test ist etwas grob, aber sehr brauchbar, wenn Sie sich nicht erklären können, warum Teile oder Maschinen rosten oder wenn es um den Vergleich zwischen KSS geht. Die Späne müssen selbstverständlich normgerecht hergestellt sein.

    Die Norm unterscheidet nach der Anzahl und Größe der Flecken 4 Korrosionsgrade, 0 bedeutet keine Korrosion 4 weist auf schwere Mängel des Korrosionsschutzes hin. Für eine normgerechte Durchführung und Auswertung sollte man sich die Norm beim Beuth-Verlag (https://www.beuth.de) besorgen.

    Das  Verfahren kann eingesetzt werden, um den Zustand von KSS an Maschinen bei der Stahl und Graugussbearbeitung zu kontrollieren bzw. Maschinenbetten aus Grauguss rechtzeitig vor Korrosion zu schützen.

    Gründe für mangelnden Korrosionsschutz in wassergemischten KSS:
    1. Mangelhafte Ausstattung der Rezeptur des KSS – Herstellerfehler
    2. Verwendung zu geringer Konzentrationen
    3. Abbau des KSS durch Keime
    4. Zu hohe Chloridkonzentrationen durch Aufsalzen aus dem Ansetzwasser
    5. ….. viele andere Gründe, bei denen wir Ihnen helfen können

    Eine typische Fragestellung:

    Vergleich des Korrosionsschutzes von zwei wassergemischten Kühlschmierstoffen:

    Beide KSS mit dem gleichen Ansetzwasser ansetzen. (Benutzen Sie dazu Ihr eigenes Prozesswasser.) Konzentrationen: 2% 3% 4% 5% 6%. Vor dem Versuch gut durchmischen, damit eine gleichmäßige Emulsion entsteht.

    Für jede Konzentrationsstufe:

    2g Späne in einen 50 ml Erlenmeyer einwiegen. Den Erlenmeyer mit Filzstift beschriften z.B. A2%, A3%, A4% …B2%, B3%, B4% ..

    Je einen Rundfilter in eine Petrieschale legen. Auf den Deckel die gleiche Beschriftung, wie auf dem Erlenmeyerkolben. (Normgerecht werden für jede Konzentrationsstufe 2 Proben verwendet.)

    Sonstige Durchführung siehe oben.

    Bei guter Beleuchtung auswerten.

    Alternative Produkte: